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Der Neisser Jakobsweg

Die Oppelner Woiwodschaft ist die Partnerregion der autonomen Gemeinschaft Galicia, deren Hauptstadt Santiago de Compostela ist das Ziel der Jakobswege. Die Anhäufung der Apostelspuren an der Oder (Odra) und Glatzer Neisse (Nysa Kłodzka) zeigt, dass die Partnerschaft kein Zufall ist. Die meisten sind an den Ufern der Hauptflüsse in der Region, also an den alten Handelswegen, zu finden.

 

Entlang der Oder führt auch die alte Via Regia: aus Rus über Krakau, Oppeln (Opole), Brieg (Brzeg), Breslau (Wrocław), Leipzig, Köln nach Paris (heute erfüllt die Autobahn A4 eine ähnliche Funktion). Genauso ist es auch mit der Glatzer Neisse, die einst Achse der Handelswege bildete, die Breslau mit der Stadt Neisse und weiter mit Mähren verbanden. Nicht zu vergessen ist die Tatsache, dass Jakob der Ältere Schutzherr aller Reisenden ist. Aus diesem Grunde führt der Neisser Jakobsweg meistens in ihrem Tal und knüpft so an alte Wege an, die die Hauptstadt von Schlesien und das Schlesische Rom verbanden.


Auf dem Weg befinden sich die Jakobsquelle bei Bad Ziegenhals (Głuchołazy), die St. Jakobus-Basilika in Neisse, die Jakobsquelle bei Bad Ziegenhals (Głuchołazy) und die Jakobskirche (früher auch Spital) in Schurgast (Skorogoszcz) hier verbindet er sich mit dem Jakobsweg Via Regia.


Um die Reisenden zu pflegen, entstanden Herbergen und Spitäler. Eine solcher Stellen befand sich in der Altstadt von Neisse das von dem Ritterorden vom Heiligen Grab im Jahre 1239 gegründetes Spital. Nicht zu vergessen sind auch die kleine Pilgerkirche in Mroczkowa und eins der drei in Polen tätigen Benediktinerkloster in Biskupów.

 

 

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